Katharina von Siena
1347–1380
Fest: 30. April
Du bist jemand, der nicht schweigt, wenn etwas gesagt werden muss, auch nicht vor den Mächtigen. Genau so ist Katharina: eine Färberstochter aus Siena, das jüngste von fünfundzwanzig Kindern. Als Dominikaner-Terziarin bleibt sie mitten in der Welt; als die Pest wütet, pflegt sie die Kranken, vor denen andere fliehen. Dann greift sie zur Feder: Briefe an Fürsten und Päpste, dem Papst in Avignon schreibt sie, sein Platz sei in Rom. Und Gregor XI. kehrt tatsächlich zurück. Mit dreiunddreißig Jahren stirbt sie, da hat die Färberstochter die Kirche ihrer Zeit bewegt. Denn Liebe zur Kirche heißt nicht schweigen; aber Katharina kniet, bevor sie schreibt. Und Du: Hast Du den Mut zum Wort, und die Demut, vorher zu knien?
Aus ihrem Leben
- jüngstes von 25 Kindern
- Dominikaner-Terziarin
- Pestpflege
- Briefe an Päpste und Fürsten
- Rückkehr Gregors XI. aus Avignon
Die Brücke zur Tradition
Liebe zur Kirche heißt nicht schweigen, aber sie kniete, bevor sie schrieb.