SANCTI

Elisabeth von Thüringen

1207–1231

Fest: 19. November

Du machst keine halben Sachen. Wenn Dein Herz einmal Ja gesagt hat, hältst Du nichts zurück, auch nicht das, was Dir gehört. Genau so lebt Elisabeth: eine ungarische Königstochter auf der Wartburg, Landgräfin mit vierzehn Jahren. Der Überlieferung nach verwandelt sich das Brot, das sie den Armen bringt, in Rosen. Mit zwanzig ist sie Witwe, und statt sich an ihren Besitz zu klammern, wählt sie freiwillig die Armut, baut in Marburg ein Hospital und dient den Kranken mit eigenen Händen. Mit vierundzwanzig stirbt sie, und ganz Europa verehrt sie sofort; nur vier Jahre später wird sie heiliggesprochen. Nächstenliebe war für sie keine Geste, sondern Glaube, der mit den eigenen Händen arbeitet. Die Frage an Dich: Was gibst Du her, wenn niemand es von Dir verlangt?

Aus ihrem Leben

  • ungarische Königstochter auf der Wartburg
  • Rosenwunder, der Überlieferung nach
  • baut Hospital in Marburg
  • dient Kranken mit eigenen Händen

Die Brücke zur Tradition

Die große deutsche Heilige der Nächstenliebe, Caritas aus dem Glauben, nicht statt des Glaubens.